Arbeitslosigkeit Beschreibung Arbeitslosigkeit  
 
   
Beschreibung von Arbeitslosigkeit Infos zu Arbeitslosigkeit und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Guten Abend Herr Enger
"Meine Fr...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Arbeitslosigkeit

Dieser Text beschreibt Arbeitslosigkeit.


Der untere Text beinhaltet die Arbeitslosigkeit Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Arbeitslosigkeit Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Arbeitslosigkeit fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Arbeitslosigkeit möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Arbeitslosigkeit Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Arbeitslosigkeit beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Arbeitslosigkeit. Fragen zu dem Thema Arbeitslosigkeit können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Arbeitslosigkeit Artikel

Als arbeitslos, korrekter erwerbslos bezeichnet man eine Person, die eine bezahlte Tätigkeit, die auf einem Arbeitsverhältnis beruht, anstrebt, aber keine Arbeit findet.

Dabei muss man zwischen der registrierten Arbeitslosigkeit und der verdeckten Arbeitslosigkeit (Stille Reserve) unterscheiden. Die registrierte Arbeitslosigkeit umfasst jene Personen, die sich (in Deutschland) bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet haben und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Zur "Stillen Reserve" zählen Personen, die unter bestimmten Bedingungen zwar eine Arbeit aufnehmen würden, sich aber aus Eitelkeit oder Angst vor den Behörden etc. nicht bei der Arbeitsagentur gemeldet haben.

Inhaltsverzeichnis

1 Weiterführende Hinweise

Buch-Tipp: Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Eine praktische Anleitung Nach 20 Jahren noch stets eine echte Kaufempfehlung Die zahlreichen Auflagen dieses Buches belegen, dass es sich hier um einen Klassiker zu dem Thema 'Wissenschaftliches Arbeiten' handelt. Und das mit Recht, denn in diesem Buch werden alle wesentlichen Aspekte des Themas ausführlich behandelt. Wie ermittelt und verwaltet man Literatur? Wie liest und...

Formen der Arbeitslosigkeit

Nach ihrer (mutmaßlichen) Dauer kann man Arbeitslosigkeit unterscheiden in:

  • friktionelle Arbeitslosigkeit (Sucharbeitslosigkeit): Sie entsteht beim Übergang von einer Arbeitsstelle zu einer anderen. Sie ist in der Regel ca. von kurzer Dauer und auch in Phasen einer Vollbeschäftigung unvermeidlich.
  • Saisonale Arbeitslosigkeit: Sie ergibt sich aus natürlichen Schwankungen der Klimabedingungen in dem Jahresverlauf oder aus Nachfrageschwankungen. (z.B. Arbeitslosigkeit in der Landwirtschaft in dem Winter oder in der Gastronomie in der Nebensaison). Sie verschwindet üblicherweise wieder in dem Jahresverlauf.
  • Konjunkturelle Arbeitslosigkeit: Sie entsteht durch Konjunkturschwankungen. In der Rezession entlassen die Unternehmen Arbeitskräfte, die sie in dem Aufschwung wieder einstellen. Konjunkturelle Arbeitslosigkeit verschwindet in der Regel innerhalb von zwei bis drei Jahren wieder.
  • Strukturelle Arbeitslosigkeit: Sie ist ein dauerhaftes Phänomen. Es tritt häufig ein in dem Zusammenhang mit Wandlungen in der Wirtschaftsstruktur oder durch technologische Entwicklungen, wenn gleichzeitig der Arbeitsmarkt oder das Ausbildungssystem zu unflexibel sind, um Arbeitslose in anderen Branchen, Regionen oder Berufen unterzubringen. Hinzu kommt, dass mit der Dauer der Arbeitslosigkeit eine De-Qualifikation eintritt. Auch ein zu hohes Lohnniveau kann Ursache struktureller Arbeitslosigkeit sein, wenn wenig qualifizierte Arbeitskräfte zu dem üblicherweise gezahlten Lohn keine Arbeit finden.
Buch-Tipp: Duden. Die schriftliche Arbeit - kurz gefasst Einfach und übersichtlich 2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich: 5. 0 von 5 Sternen Einfach und übersichtlich, 13. Dezember 2007 Ich habe mich lange Zeit vor meiner Diplomarbeit gedrückt, einach weil ich Angst vor diesen großen Arbeitsaufwand hatte und ich schon bei SEminararbeiten ewig brauche. Deswegen habe ich mir gedacht...

Ursachen der Arbeitslosigkeit

Bei der Suche nach den Ursachen der Arbeitslosigkeit muss man zwischen strukturellen, wirtschaftlichen und individuellen Gründen unterscheiden. Gesamtwirtschaftlich entsteht Arbeitslosigkeit vereinfacht gesagt stets dann, wenn die Nachfrage nach Arbeitskräften (aus welchen Gründen auch immer) kleiner ist als das Angebot. Welche Personen von Arbeitslosigkeit betroffen sind, hängt von deren individuellen Merkmalen ab (Qualifikation, Alter, Gesundheitszustand ...).

Da Arbeitslosigkeit gesamtwirtschaftlich letztlich ein Marktungleichgewicht darstellt, kann dieses idealtypisch ca. abgebaut werden, wenn die vorhandene Arbeit anders verteilt wird oder es zu Preisänderungen auf dem Markt kommt, indem sich also der Lohn verändert.

Laut den Arbeitgeberverbänden müsste bei einem Überangebot an Arbeitskräften der Lohn so lange sinken, bis die Nachfrage nach Arbeitskräften zugenommen hat, bis Angebot und Nachfrage übereinstimmen. Dieser Preismechanismus funktioniert aber aus mehreren Gründen auf dem Arbeitsmarkt nicht:

  • Erfahrungsgemäß sind Löhne rigide, d.h. sie sinken bei Arbeitslosigkeit nicht. Eine Ursache dafür können Tarifverträge sein, die Mindeststandards definieren, die nicht unterschritten werden dürfen. Auch ohne solche Verträge dürften Arbeitnehmer einer Lohnkürzung großen Widerstand entgegensetzen. Auch Mindestlöhne bzw. durch Arbeitslosen- und Sozialhilfe gesetzte Standards können dazu führen, dass Löhne nicht im Maße sinken, dass der Markt geräumt wird, also die Arbeitslosigkeit sinkt.
  • Der Lohn ist nicht ca. ein Marktpreis, sondern er setzt auch Anreize. Es kann also aus der Sicht der Arbeitgeber durchaus sinnvoll sein, einen Lohn zu zahlen, der über dem Gleichgewichtslohn liegt, da sie so ihre Angestellten zu höherer Leistung motivieren.
  • Der Lohn stellt die materielle Lebensgrundlage der Arbeitnehmer dar. Sinkt der Lohn, so werden manche ihr Arbeitsangebot erhöhen, um keine Einkommenseinbuße zu erleiden, im sie z.B. einen Zweitjob annehmen. Das höhere Angebot würde aber weitere Lohnkürzungen erfordern, damit der Arbeitsmarkt zu dem Gleichgewicht kommt.
  • Der Arbeitsmarkt ist nicht homogen, sondern regional und sektoral segmentiert. Entsteht Arbeitslosigkeit z.B. ca. in einer Region, so müssten dort die Löhne sinken, während sie in Regionen mit Vollbeschäftigung unverändert bleiben. Dann müsste eine Wanderung von Arbeitskräften in die Hochlohnregionen einsetzen, oder Unternehmen ihre Produktion in die Niedriglohnregion verlagern. Sind die Produktionsfaktoren aber immobil, beseitigen auch sinkende Löhne nicht die Arbeitslosigkeit.

Allerdings dürfen die Löhne bzw. die Lohnkosten nicht allein für die Arbeitslosigkeit verantwortlich gemacht werden. Auch staatliche Regulierungen können einen Ausgleich auf dem Arbeitsmarkt verhindern, indem sie z.B. das Entstehen neuer Unternehmen - z.B. in dem Dienstleistungssektor - an Stelle schrumpfender Branchen, also den Strukturwandel behindern. Regulierungen auf dem Arbeitsmarkt können auch unmittelbar die Schaffung von Arbeitsplätzen behindern.

Konjunkturell entsteht Arbeitslosigkeit auch durch einen temporären Nachfragemangel, weshalb z.B. der Keynesianismus eine antizyklische Fiskalpolitik zur Verhinderung eines solchen Nachfragemangels empfiehlt. Verschiedentlich wird fehlende Nachfrage auch langfristig, z.B. aufgrund von Sättigung, für Arbeitslosigkeit verantwortlich gemacht. Allerdings lässt sich eine generelle, gesamtwirtschaftliche Sättigung nicht überzeugend begründen, weil beständig neue Güter und Dienstleistungen entstehen.

Häufig als Ursachen der Arbeitslosigkeit genannt werden der globale Wettbewerb zwischen Arbeitskräften, das Outsourcing oder die Globalisierung in dem Allgemeinen, bzw. der technische Fortschritt. Diese Entwicklungen führen aber nicht notwendigerweise zu Arbeitslosigkeit, sondern ca. dann, wenn die Arbeitsmärkte nicht flexibel genug sind, um darauf zu reagieren, da sich Löhne nicht anpassen, die Produktionsfaktoren immobil sind oder wenn Innovationen ausbleiben bzw. nicht zu dem Tragen kommen, die neue Produkte und Dienstleistungen hervorbringen.

Diese Erklärungen beziehen sich allesamt ca. auf den internen Kreislauf eines bestehenden Wirtschaftssystems. Aus systemischer Sicht trägt möglicherweise auch eine Verwertungs- und Produktionslogik zur Entstehung von Arbeitslosigkeit bei, die auf kleinen Energie- und Rohstoffkosten basiert und zugleich arbeitsintensive Branchen (Dienstleistungen, Reparaturen, Wartung) gegenüber energieintensiver Produktion (Wegwerfprodukte, Neukauf statt Reparatur) benachteiligt mit zu dem Teil fatalen ökologischen Folgen. Hinzu kommt, dass Arbeit die wesentliche Grundlage der Besteuerung ist. Eine Lösung dieser Problematik setzt einen grundlegenden Wandel des Wirtschaftssystems voraus. In Deutschland versucht man diese beschriebenen Folgen dadurch abzumildern, dass Energie zusätzlich besteuert wird (sog. Öko-Steuer und mit den Einnahmen der Produktionsfaktor Arbeit entlastet wird.

Diese sind die gängigen von Wirtschaftsverbänden vertretenen Thesen, die zumeist aber auch auf Widerstand treffen, zumal in der Praxis der Öko-Steuer auch kein positiver Effekt nachgewiesen werden konnte, da seit ihrer Einführung die Arbeitslosigkeit stieg und nicht gesenkt wurde. Entlastungen auf der Kapitalgeberseite bzw. sinkende Löhne oder höhere Abgaben auf Löhne führen in der Regel ca. in dem Export zu wachsender Beschäftigung, der Binnenmarkt leidet durch die sinkende Kaufkraft eher darunter. Ca. da in dem Export bzw. in dem globalen Markt kein Mindestlohn existiert, gelten für viele die Lohnsenkungen auch ca. als zeitlich begrenzt wirksam.

Buch-Tipp: Gebrauchsanweisung für Schwaben. Für Schwaben und `Nei`gschmeckte einfach nachvollziehbar ! Ich selbst bin Rheinländer, lebe aber schon seit fast 50 Jahren in Schwaben. Ein Urteil über mein geliebtes "Gastland", im ich herzliches Asyl gefunden habe, darf ich mir meines Erachtens durchaus zutrauen: Alles ist stimmig in dieser Gebrauchsanweisung, vor allen aber auch mit der nötigen...

Ansatzpunkte zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

Buch-Tipp: Hand aufs Herz. für die "Generation Golf" interessant Meine politische Erinnerung beginnt mit der "Abwahl" Helmut Schmidts. Ich wollte diese Persönlichkeit, die man sich heute noch in dieser Art an vielen Stellen wünschen würde, näher kennenlernen. Dies gelingt vorallem auch zwischen den Zeilen, in einem Gespräch mit jemanden, der mit seinem glaskaren Verstand...

Konjunkturelle Arbeitslosigkeit

Konjunkturelle Arbeitslosigkeit wird durch einen temporären Nachfragemangel während Rezessionen hervorgerufen. Um solche Situationen zu vermeiden, versuchte die Politik durch staatliche Ausgabenprogramme in dem Rahmen einer keynesianischen antizyklischen Fiskalpolitik den Nachfrageausfall auszugleichen. Dieser Ansatz scheiterte in den siebziger Jahren aber u.a. daran, dass die Politiker nicht in der Lage waren, die Ausgabenprogramme zu beenden, wenn sich die konjunkturelle Lage wieder besserte. Lag das Grundproblem in der zu kleinen Flexibilität des Arbeitsmarktes, so waren Ausgabenprogramme auch nicht ursachenadäquat. In den europäischen Ländern stieg letztlich durch die staatliche Ausgabenpolitik ca. die Staatsverschuldung, ohne dass dies die Lage auf dem Arbeitsmarkt besserte. Etwas positiver sind die Erfahrungen in den Vereinigte Staaten Amerika, wo der Arbeitsmarkt insgesamt flexibler ist und darum Ausgabenprogramme stärkere Wirkung bei der Beschäftigung zeigen.

Buch-Tipp: Hitze. Abenteuer eines Amateurs als Küchensklave, Sous-Chef, Pastamacher und Metzgerlehrling Diese sublime Tangente von der Küche zur Literatur. . . . . .

Strukturelle Arbeitslosigkeit

Buch-Tipp: Kalorien mundgerecht 13. komplett überarbeitete Auflage Für über 2. 800 Lebensmittel bietet dieses kleine spiralgebundene Heftchen alle Angaben zu Hauptnährstoffen, Ballaststoffen und Cholesterin. Der Purin-/ und Salzgehalt wird ebenso erwähnt und auch der Zuckergehalt ist bei ausgewählten Lebensmitteln mit dabei. KALORIEN MUNDGERECHT ist ein unverzichtbares Nachschlagewerk...

Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit müssen an deren Ursachen ansetzen. Soweit Löhne rigide sind, fand seit den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Idee große Verbreitung, dass eine höhere Inflation helfen könne, die Arbeitslosigkeit zu senken. Steigen die Löhne langsamer als die Inflationsrate, kommt es zwar weiter zu Nominallohnzuwächsen, aber zu einem Reallohnrückgang, womit die Lohnrigidität aufgelöst würde (sog. Phillips-Kurve). (Zitat von Helmut Schmidt Mitte der siebziger Jahre: "Lieber fünf % Inflation als fünf % Arbeitslosigkeit"). Allerdings bewährte sich eine solche Politik nicht, u.a. weil Löhne zu dem Teil auch real rigide sind, da die Gewerkschaften die Inflationsrate bei ihren Lohnforderungen berücksichtigen.

Buch-Tipp: Licht-Arbeit. Das Standardwerk der Heilung mit Energiefeldern. Das Standardwerk der Heilung!! Mit dem Buch "Licht-Arbeit" richtet sich Barbara Ann Brennan an die Menschen, die jenseits der Grenzen der etablierten Medizin nach Erklärungen für ihre körperlichen und emotionalen Prozesse suchen. Obwohl die Alternative Medizin und insbesondere die Energiearbeit sicherlich stets noch einen zweifelhaften Ruf genießt,...

Höhere Beschäftigung durch mehr Wachstum

Zu einem Abbau der Arbeitslosigkeit kommt es auch, wenn es gelingt, die Wirtschaft auf einen höheren Wachstumspfad zu bringen. Dies kann man mit Politiken zu erreichen suchen, die auf eine Förderung des Wachstums insgesamt Absichten, wie z.B. die Förderung von Forschung & Entwicklung , höhere Investitionen in Bildung oder öffentliche Infrastruktur sowie eine Deregulierung in vielen Politikbereichen, um Wachstumshemmnisse zu beseitigen.

Mit dem Hartz-Konzept wurde in Deutschland auch ein neuer Ansatz zur Förderung von Unternehmensgründungen etabliert, der unmittelbar Arbeitslose anspricht. Erwerbslose, die sich in Form einer Ich-AG selbstständig machen, erhalten bis zu drei Jahren einen monatlichen Zuschuss von der Arbeitsagentur. Zwischen Januar 2003 und Juni 2004 wurden so über 160 Tausend solcher Ich-AGs gegründet. Ob sie eine Keimzelle für neue Unternehmen bilden können, die später einmal Arbeitnehmer beschäftigen, bleibt abzuwarten. Nachteil der Ich-AGs ist, dass sie ohne Geschäftsplan gegründet werden können.

Buch-Tipp: Lonely Planet New York (Lonely Planet Deutsche Ausgabe) New York für Individualisten Zuerst habe ich gedacht - man so viel Text-, aber wenn man erst mal vor Ort ist, weiß man die besonderen Details des Lonlely Planet zu schätzen. Ich habe zunächst meine Hotels über das Buch ausgesucht und bin definitiv nicht enttäuscht worden. Und es war für New York wirklich günstig. Einfach anrufen oder Mail...

Verringerung des Erwerbspersonenpotenzials

Lange Zeit versuchte man, Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, indem man das Potenzial an Arbeitskräften (das sog. Erwerbspersonenpotenzial) verringerte, z.B. durch eine Verlängerung der Schulzeit (so geschehen in Deutschland in den siebziger Jahren), Frühverrentung und Vorruhestand , sowie – z.B. in den Niederlanden – einer großzügigen Regelung bei der Invalidität. Auf Dauer erwiesen sich diese Maßnahmen aber als zu teuer, da Frührentner und Invaliden aus den Sozialkassen bezahlt werden, die sich aus Beiträgen der Arbeitnehmer finanzieren. Ein weiterer Ansatzpunkt war die Förderung der Teilzeitbeschäftigung .

Buch-Tipp: Meine Arbeit im Sonderkommando Auschwitz Grauenvoll und doch tröstlich. Irgendwie. Der Bericht des Shlomo Venezia verursacht schlimmste Albträume und auch bei Deutschen der zweiten und dritten Nachkriegsgeneration schwer zu ertragende Schuldgefühle, aber er erzählt auch von dem kleinen Rest Menschlichkeit in dem positiven Sinn, der sogar in der Hölle überleben kann. Shlomo Venezia hatte...

Aktive Arbeitsmarktpolitik

In dem Maße, wie sich die Arbeitslosigkeit in Europa zunehmend verfestigte, versuchten die Regierungen, Arbeitslose in staatlich subventionierten Beschäftigungsprogrammen (sog. Zweiter Arbeitsmarkt) unterzubringen, in Deutschland vor allem in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM). Absicht dieser Programme war es in erster Linie, insbesondere Langzeitarbeitslose wieder in das Erwerbsleben zurückzuführen (z.B. an einen Achtstundentag zu gewöhnen), ihnen zu vermitteln, dass sie eine sinnvolle Arbeit ausführen und ihnen auch Qualifikationen zu vermitteln. Letzteres haben auch Qualifizierungsmaßnahmen zu dem Absicht. Allerdings wurden diese Maßnahmen, vor allem in den neuen Bundesländern, häufig zu einer reinen Beschäftigungstherapie, während die Chancen der Arbeitslosen nicht verbessert wurden. Insbesondere war die Politik in Deutschland, aber auch in anderen Ländern diesbezüglich nicht sehr effizient.

Da diese Politiken letztlich nicht sehr erfolgreich waren, versucht die Politik heute, Arbeitslosigkeit dadurch zu bekämpfen, dass sie zu dem einen Rigiditäten auf dem Arbeitsmarkt abbaut, zu dem anderen durch eine Wachstumspolitik das Entstehen neuer Arbeitsplätze fördert, und drittens Arbeitslose stärker in die Pflicht nimmt, sich um Arbeit zu bemühen.

Buch-Tipp: Privatversicherungsrecht (VersR) Top Buch was das VVG betrifft Da ich zur Zeit eine Ausbildung zu dem Versicherungskaufmann mache, komme ich an dieser Lektüre natürlich nicht vorbei. Allerdings ist das Buch nicht so schlimm, wie man es von einigen Gesetzesschriften kennt. Selbstverständlich ist dieses Buch nicht unbedingt eine leichte Kost, schon gar nicht für jemanden, der sich...

Abbau von Lohn-Rigiditäten

Derzeit diskutierte Rezepte zu dem Abbau von Rigiditäten sind:

  • Öffnungsklauseln in Tarifverträgen, die bei Schwierigkeiten des Unternehmens oder bei Wettbewerbsproblemen niedrigere Löhne als in dem Tarifvertrag vorgesehen erlauben. Verschiedene Tarifverträge der jüngsten Zeit enthalten solche Klauseln, die ein teilweises Abweichen vom Flächentarifvertrag erlauben.
  • ’’’Geringere Lohnersatzleistungen’’’ (d.h. Arbeitslosen- und Sozialhilfe) für Arbeitslose, damit sich die Aufnahme einer klein bezahlten Tätigkeit lohnt (Abstandsgebot). Dabei wird der niedrige Lohn häufig mit einer steuerlichen Begünstigung und kleineren Sozialbeiträgen subventioniert, wie z.B. bei den Minijobs und den Midijobs.
  • Größere Flexibilität der Arbeitszeit, mit Verkürzungen bei schlechter und Verlängerungen bei guter Auftragslage. Dies würde in dem Abschwung Entlassungen verhindern.
  • Abbau von Arbeitsmarktregulierungen, z.B. ein abgeschwächter Kündigungsschutz und verbesserte Möglichkeiten, befristete Arbeitsverträge abzuschließen.
  • Geringere Löhne in der Einarbeitungsphase oder Probezeit.

Solche Rezepte können allerdings ca. dann wirken, wenn tatsächlich freie Arbeitsplätze vorhanden sind, die aber aufgrund der verschiedenen Rigiditäten nicht besetzt werden können.

Buch-Tipp: Romantik. Eine deutsche Affäre Ausgezeichnet Wenn dieses Buch tatsaechlich so häufig gelesen wird, wie es gekauft wird (und es scheint ja gut verkauft zu werden), dann freue ich mich ehrlich. Endlich mal ein Bestseller, der nicht kommerziell ist, nicht gefaellig, nicht vereinfacht,. . . dies hier ist einfach ca. ein ganz tolles, gebildetes, kluges, lebendiges Buch. Safranski teilt...

Politik des Forderns und Förderns

Seit einigen Jahren werden in Deutschland gesetzliche Vorschriften dahingehend geändert, dass Arbeitslose stärker in die Pflicht genommen werden, sich eine Arbeit zu suchen. Dies geschieht aus zwei Gründen. Zu dem einen melden sich auch Personen arbeitslos, die aus unterschiedlichen Gründen keine Arbeit suchen, sondern lediglich daran interessiert sind, Arbeitslosenunterstützung zu erhalten, so lange sie ihnen zusteht. Wie groß die Anzahl solcher Arbeitsloser ist, vermag keiner zu sagen, dass es aber solche Fälle gibt, ist unstrittig.

Langfristig bedeutsamer ist aber ein anderer Grund: Arbeitslose verlieren mit der Dauer der Erwerbslosigkeit berufliche und soziale Qualifikationen, die ihre Vermittlungsfähigkeit beeinträchtigen, selbst wenn zu einem späteren Zeitpunkt Arbeitskräfte gesucht werden. Daher kommt es sehr darauf an, Arbeitslose möglichst rasch wieder zu einer neuen Arbeit zu verhelfen. Mit der Politik des Forderns und Förderns hat man in Europa zu dem Teil gute Erfahrungen gemacht. In Dänemark z.B. müssen Arbeitslose bereits nach 13 Wochen ohne Beschäftigung für soziale Arbeiten zur Verfügung stehen, gleichzeitig wurde aber die Betreuung verbessert und effizienter gestaltet. So gelang es, die Arbeitslosigkeit drastisch zu reduzieren und insbesondere die Langzeitarbeitslosigkeit zu senken. In Deutschland gibt es ähnliche Ansätze. So müssen sich inzwischen Personen bereits bei der Arbeitsagentur melden, wenn bekannt wird, dass sie ihre Arbeitsstelle verlieren, und nicht erst, wenn sie arbeitslos sind.

Da bei Arbeitslosen häufig mehrere Probleme zusammentreffen, z.B. finanzielle Probleme, Verlust der Wohnung, Sucht- und Drogenprobleme bietet es sich an, diese aus einer Hand anzugehen. Ein Schritt in diese Richtung sind die sog. Job-Center, die ab 2005 in Deutschland eingerichtet werden sollen.

Probleme der Arbeitsmarktpolitik

Durch die angesprochenen Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik oder der Politik des Forderns und Förderns soll theoretisch jeder einzelne Arbeitslose in Arbeit gebracht werden können, der Druck müsse ca. groß genug oder die Subventionen ca. hoch genug sein.

Damit lässt sich aber nicht zwangsläufig auch das gesamtwirtschaftliche Problem der Arbeitslosigkeit verringern, dass beispielsweise subventionierte oder niedriger entlohnte Arbeitnehmer andere verdrängen. Die Arbeitslosen werden "ausgetauscht", ihre Gesamtzahl sinkt aber nicht, solange nicht andere Politiken - z.B. die Wachstumspolitik - für eine steigende Nachfrage nach Arbeitskräften sorgt.

Auch besteht die Gefahr, dass durch einen zu hohen Druck auf Arbeitslose, zu jedem Lohn eine Arbeit annehmen zu müssen, eine Abwärtsspirale bei den Löhnen einsetzt, die zu Deflation und zu einem Einbruch der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage führen kann.

Insofern kommt es sehr darauf an, dass die Arbeitslosigkeit mit einer Mischung aus verschiedenen Politiken bekämpft wird, die "intelligent" ineinander greifen.

Dimensionen der Arbeitslosigkeit

Politisch-gesellschaftliche Dimension

Die Arbeitslosigkeit hat für den Betroffenen zu dem einen eine politisch-gesellschaftliche Dimension (Politik). Er weist der Regierung die Schuld für seine Situation zu, was häufig (durch empirische Behandlungen bestätigt) dazu führt, dass der Betroffene sich der Wahl enthält oder gar mit rechtsradikalen Parteien sympathisiert. Des weiteren hat ein Arbeitsloser ca. eine kleine politische Interessenvertretung (siehe auch: Disparitätenthese ).

Sozial-psychologische Dimension

Zusätzlich gibt es die sozial-psychologische Dimension der Arbeitslosigkeit. Man kann bei den Betroffenen vier Phasen beobachten. Als erstes setzt der Schock ein. Er kann nicht fassen, dass ihn das Problem Arbeitslosigkeit unmittelbar betrifft. Nach ungefähr einer Woche folgt dann der Optimismus. Der Betroffene macht sich Mut. Er glaubt schnell wieder Arbeit zu finden, weil er schließlich auch vorher angesehen in dem Berufsleben stand. Nach einigen Absagen und missglückten Vorstellungsgesprächen folgt dann die Phase des Pessimismus. Der Arbeitslose stellt fest, dass er keine Stelle findet; er zweifelt an sich selbst. Die letzte Phase, die bei Langzeitarbeitslosen zu beobachten ist, ist die Resignation. Der Betroffene gibt auf, weil er für sich keine Aussicht auf Arbeit mehr sieht. Denn umso länger er arbeitslos ist, desto weniger wird er überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Finanzielle Dimension

Die dritte ist die finanzielle Dimension. Der Betroffene muss extreme Einschränkungen in Kauf nehmen, was ihm häufig auch peinlich ist, da in einer Leistungsgesellschaft stets noch Leistung an Einkommen und Reichtum gemessen wird. Erhält man ca. ein steuerfreies Existenzminimun, so kann man auch soziale Kontakte ca. bedingt pflegen. Als Beispiel sei ein Geburtstag genannt, auf dem der Arbeitslose nicht mehr so viele Freunde einladen kann. Häufig vereinsamen Arbeitslose auch durch ihre Situation, da sie keine Arbeitskollegen mehr haben und sich u.U. der Kontakt mit der Umwelt ca. noch auf das Notwendigste beschränkt.

Gesamtkosten für den Staat

Eine andere Dimension der Arbeitslosigkeit ist die der Gesamtkosten für den Staat. Dazu zählen die Verwaltungskosten der Bundesagentur für Arbeit sowie die über sie gezahlten Arbeitslosengelder/Beiträge, das Wohngeld, Sachleistungen und die psychosoziale Betreuung.

Marxistische Betrachtung der Arbeitslosigkeit

Nach marxistischer Auffassung ist gesellschaftliche Arbeitslosigkeit für den Kapitalismus notwendig und stellt eines seiner notwendigen Begleiterscheinungen dar. Die Arbeitslosen bilden demnach ein Druckmittel für die Kapitalisten, indem sie zur Konkurrenz für die arbeitende Bevölkerung werden. Sie bilden die "industrielle Reservearmee" (Karl Marx, MEW 23, 664) auf die die Klasse der Kapitalisten jederzeit zugreifen kann.

Die Konkurrenz der Kapitalisten untereinander zwingt den individuellen Arbeitgeber, seine Produktivität zu steigern. Maschinen, technologischer Fortschritt und Rationalisierung in dem Arbeitssektor ermöglichen ihm das. Die Folge ist Erhöhung der Arbeitslosigkeit.

Im Kapitalismus ist auch eine "Arbeiter-Überbevölkerung" (K. Marx), eine Überschussbevölkerung (die Arbeitslosen), systemimmmanent, denn der Widerspruch in dem Kapitalismus, dass der Kapitalist möglichst viele Arbeiter braucht, um möglichst viel zu produzieren (also einen ständigen Zugriff auf Arbeitskräfte haben muss) und zugleich möglichst wenig Arbeiter einstellen muss, um möglichst billig zu produzieren, macht dies notwendig: "Es liegt in der Natur des Kapitals, einen Teil der Arbeiterbevölkerung zu überarbeiten und einen anderen zu verarmen." (K. Marx, Theorien über den Mehrwert, MEW 26.3, 300)

Statistische Erfassung der Arbeitslosigkeit

Da Arbeitslosigkeit sehr facettenreich ist, bereitet die statistische Erfassung relativ große Probleme, insbesondere sind Angaben aus verschiedenen Ländern nicht ohne weiteres vergleichbar. Beispielsweise ist strittig, ob Schüler, die nach Schulabschluss auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz warten, als arbeitslos zählen oder nicht. In Deutschland werden sie, soweit sie sich ca. arbeitslos melden, um den Eltern Kindergeldansprüche zu sichern, seit 2003 nicht mehr in der Arbeitslosenquote berücksichtigt. Um eine Standardisierung der Definitionen bemüht sich die Internationale Arbeitsorganisation. In Deutschland wird Arbeitslosigkeit in dem internationalen Vergleich recht weit abgegrenzt. Die nach deutscher Definition berechnete Arbeitslosenquote ist immer größer als die nach der internationalen Abgrenzung.

Diskrepanzen gibt es auch, was die Berechnung der Arbeitslosenquote angeht. In Deutschland ist eine Quote noch verbreitet, bei der die Zahl der Arbeitslosen zur Zahl der abhängigen zivilen Erwerbstätigen in Relation gesetzt wird, was eine unechte Quote darstellt. International gebräuchlich ist die Relation aus Arbeitslosen zu Erwerbstätigen (=Arbeitnehmer + Selbständige). Letzteres stellt eine echte Quote dar und liefert immer etwas niedrigere Werte.

Was die Erfassungsmethode angeht, so gibt es grundsätzlich zwei Konzepte. Nach der einen wird die Meldung bei der Arbeitsverwaltung zur Grundlage der Zählung gemacht. Dieses Verfahren ist in Deutschland gebräuchlich. Nach der zweiten wird die Zahl der Arbeitslosen in einer Umfrage erhoben, ein Verfahren, das z.B. die Vereinigte Staaten Amerika anwenden:

"[..] die US-Arbeitslosenquote ist nicht die Addition aller registrierter Arbeitsloser. Sie wird als Ergebnis einer monatlichen repräsentativen Befragung von 50 Tausend Haushalten hochgerechnet. Als arbeitslos gilt, wer während der Befragungswoche keine bezahlte Arbeit hatte und während der vergangenen vier Wochen spezielle Anstrengungen unternahm, einen neuen Job zu finden. Als beschäftigt gilt, wer während der Befragungswoche, wie kurz auch immer, erwerbstätig war. Wer also, seien es ca. zwei Stunden am Tag, arbeitet, gilt statistisch als versorgt. [..]" Ulrike Fussel (Washington) in FR vom 20.1.1998 (http://www.lauber.de/jobwunder.htm)

Auf einer Umfrage basieren in Deutschland die Erwerbslosenzahlen des Statistischen Bundesamtes (http://www.destatis.de). Dieses ermittelt einmal in dem Jahr die Zahl der Erwerbslosen in dem Rahmen des Mikrozensus. Diese Zahl, meist der Wert für April oder Mai, wird dann monatlich aufgrund der Daten der Bundesagentur für Arbeit neu geschätzt und so fortgeschrieben. In dem Gegensatz zu den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit sind hier auch nicht gemeldete Arbeitssuchende erfasst. Darum liegt die Erwerbslosenzahl für Jüngere, die häufig keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, meist höher als die entsprechende Arbeitslosenzahl. Andererseits gilt nicht als erwerbslos, wer mehr als eine Stunde in der Woche arbeitet (Arbeitslose: über 15 Stunden). Zudem fallen hier die Erwerbslosen heraus, die Leistungen beziehen, aber kein Interesse an einer Arbeitsaufnahme haben. Vor allem aufgrund der restriktiven Definition (weniger als eine Stunde Arbeit pro Woche) liegt die Erwerbslosenzahl insgesamt meist niedriger als die Arbeitslosenzahl. Für die Erwerbslosenquote wird ebenfalls die Zahl der zivilen Erwerbstätigen als Basis benutzt. Diese wird monatlich aktualisiert.

Beide Zahlen unterscheiden zwischen der saisonbereinigten und der nicht saisonbereinigten Arbeitslosenzahl. Bei der saisonbereinigten Zahl wird versucht, jahreszeitliche Einflüsse wie die Winterarbeitslosigkeit/Saisonarbeitslosigkeit herauszurechnen. Daher liegt die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl in dem Winter niedriger, in dem Sommer höher als die aktuelle Zahl. Die Berichterstattung in den Medien konzentriert sich vor allem auf die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl beziehungsweise -quote.

Aktuelle Zahlen zur Arbeitslosigkeit

Arbeitslosenquote in Deutschland in dem Mai 2004


Bundesland Arbeitslose
Mai 2004
Arbeitslosenquote
Mai 2004
Sachsen-Anhalt 259.627 20,1 %
Mecklenburg-Vorpommern 177.765 19,9 %
Brandenburg 248.631 18,6 %
Sachsen 393.391 17,8 %
Berlin 299.727 17,7 %
Thüringen 204.351 16,6 %
Bremen 42.156 13,2 %
Nordrhein-Westfalen 892.020 10,2 %
Hamburg 83.970 9,7 %
Schleswig-Holstein 131.684 9,4 %
Niedersachsen 362.076 9,2 %
Saarland 44.992 9,0 %
Hessen 246.697 8,0 %
Rheinland-Pfalz 150.021 7,4 %
Bayern 423.665 6,5 %
Baden-Württemberg 332.373 6,1 %
Ostdeutschland 1.583.492 18,3 %
Westdeutschland 2.709.654 8,2 %
Deutschland 4.293.146 10,3 %


Quelle: Bundesagentur für Arbeit (http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/200407.pdf),Statistisches Bundesamt Deutschland (http://www.destatis.de/indicators/d/vgr910ad.htm)

Die Einfärbung der Tabelle erfolgt in 4-Prozent-Schritten.

Arbeitslosenquote nach Kantonen der Schweiz, Jahresdurchschnitt


1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003
Total 0,5 1,1 2,5 4,5 4,7 4,2 4,7 5,2 3,9 2,7 1,8 1,7 2,5 3,7
Zürich 0,3 0,7 2,1 4,1 4,5 4,0 4,3 5,2 4,2 2,9 1,8 1,7 3,0 4,5
Bern 0,3 0,6 2,0 3,9 4,1 3,5 3,9 4,4 2,9 1,9 1,3 1,2 1,8 2,8
Luzern 0,3 0,7 1,9 3,6 3,6 3,2 4,0 4,3 2,9 1,9 1,3 1,2 2,0 3,1
Uri 0,0 0,2 0,8 1,6 1,6 1,6 2,3 2,4 1,5 1,0 0,5 0,4 0,7 1,1
Schwyz 0,1 0,4 1,2 2,4 2,3 2,0 2,9 2,8 2,1 1,5 0,7 0,6 1,2 2,1
Obwalden 0,1 0,3 0,8 2,0 2,0 1,7 2,1 2,3 1,4 0,6 0,4 0,5 1,0 1,6
Nidwalden 0,2 0,4 1,8 3,1 2,7 2,1 2,5 2,6 1,5 0,6 0,4 0,6 1,1 1,9
Glarus 0,1 0,4 1,3 2,3 2,0 2,0 3,3 2,9 2,0 1,5 0,9 0,7 1,6 2,3
Zug 0,3 0,7 2,0 3,8 3,5 2,8 3,4 3,9 3,1 2,3 1,1 1,4 2,7 3,6
Freiburg 0,5 1,1 2,6 5,0 5,9 5,2 4,8 4,7 3,7 2,5 1,5 1,3 1,8 2,7
Solothurn 0,2 0,7 2,5 4,6 4,4 3,5 4,6 6,0 3,7 2,5 1,6 1,4 2,3 3,3
Basel-Stadt 1,2 1,9 3,6 5,5 5,7 4,9 4,7 4,9 3,7 2,5 2,1 2,2 3,0 4,3
Basel-Landschaft 0,7 1,0 2 3,4 3,6 3,0 3,4 3,7 2,6 1,8 1,4 1,4 1,9 2,9
Schaffhausen 0,6 1,3 2,5 4,3 4,2 3,8 4,5 5,3 4,1 2,8 1,7 1,6 2,3 3,1
Appenzell Ausserrhoden 0,2 0,5 1,5 2,8 2,6 1,9 2,3 2,5 1,4 0,9 0,8 0,9 1,6 2,1
Appenzell Innerrhoden 0,0 0,3 0,9 1,6 1,2 0,8 1,5 1,9 0,8 0,5 0,3 0,3 0,8 1,4
St. Gallen 0,3 0,8 2,0 3,4 3,3 2,8 3,5 4,0 2,8 2,2 1,4 1,3 2,1 3,0
Graubünden 0,3 0,4 0,9 1,8 1,9 2,0 2,6 3,2 2,5 1,6 1,0 1,0 1,4 2,0
Aargau 0,2 0,5 1,6 3,4 3,3 2,9 3,8 4,7 3,0 2,1 1,4 1,2 2,1 3,3
Thurgau 0,2 0,5 1,5 2,9 3,0 2,6 3,5 4,3 3,2 2,0 1,2 1,2 2,0 2,9
Tessin 1,5 2,4 4,4 6,3 6,5 6,7 7,6 7,8 6,3 4,4 3,1 2,6 3,5 4,2
Waadt 0,7 1,8 4,0 6,9 7,5 7,0 7,3 7,2 5,6 4,1 2,9 2,7 3,3 4,6
Wallis 0,9 1,7 3,6 6,5 7,4 7,0 6,7 6,9 4,7 3,5 2,2 2,1 2,6 3,4
Neuenburg 1,1 2,4 4,6 6,3 6,5 5,8 5,5 6,3 5,3 3,9 2,3 2,1 3,3 4,4
Genf 1,2 2,7 4,7 7,2 7,6 6,9 6,8 7,8 6,1 5,1 4,1 4,0 5,1 6,5
Jura 0,7 1,9 3,6 5,9 6,4 5,4 6,2 6,6 3,9 2,8 1,9 2,0 3,6 4,8

Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft (http://www.seco-admin.ch)

Bedeutung der Arbeitslosigkeit

Nicht ca. der Einzelne ist zur Deckung seiner Lebensverhältnisse auf Arbeit angewiesen, auch die Gesellschaft, die duch die feingliedrige Arbeitsteilung ihren kulturellen Stand erhalten und verbessern kann, braucht den Beitrag der Arbeit aller seiner Mitglieder.

Die Organisation der Arbeit prägt die gesamten Lebensverhältnisse der Gesellschaft. Ca. ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung verfügt über ausreichende Mittel, seinen eigenen Lebensunterhalt dauerhaft zu sichern. Aus diesem Grund ist für die meisten Menschen ein Leben ohne Arbeit nicht zu realisieren, denn die Sicherung der eigenen Existenz und ggf. auch die der unterhaltspflichtigen Angehörigen setzt Erwerbsarbeit voraus.

In der deutschen Philosophie (Hegel, Kant, Herder, Johann Gottlieb Fichte) wurde Arbeit zur Existenzbedingung und sittlichen Pflicht erklärt." Arbeite um zu leben" oder "Lebe um zu arbeiten" In neuerer Zeit dann häufig auch mit etwas mehr Klassenbewusstsein.

Reicher Mann und armer Mann
standen da und sah’n sich an.
Und der Arme sagte bleich:
Wär’ ich nicht arm, wärst du nicht reich.
Bertolt Brecht

Weiterführende Hinweise

Siehe auch

Arbeitsmarkt, Sozialrecht, Hartz-Konzept, Agenda 2010, Armut, Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe, New Work, Minijob; Midijob, Arbeitsmarktservice

Weblinks



Weiteres zu dem Artikel Arbeitslosigkeit

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Arbeitslosigkeit, Effekt, Eisen, Fr, Niedersachsen, Politiken, Praxis, Rezession, Richtung, Situation, Stelle
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Arbeitslosigkeit' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Arbeitslosigkeit Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Arbeitslosigkeit' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Arbeitslosigkeit' und 'Arbeitslosigkeit' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Arbeitslosigkeit' Beschreibung entsprechen.
· Diese Seite wurde bisher 5.094 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 22:07:49
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 09:51, 27. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Arbeitslosigkeit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

Von ""

· Diese Seite wurde bisher 5.094 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 22:07:50
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 09:51, 27. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008